Große Erfolge für deutsche Filme und Produzenten des VDFP in Cannes!

Dank der Filme unserer Verbandsmitglieder war Cannes 2016 das beste Jahr für den deutschen Film seit vielen Jahren! Maren Ades TONI ERDMANN (Komplizen Film, Janine Jackowski und Jonas Dornbach) war für viele, vor allem die Kritiker, der mit Abstand beste Film des Festivals. Dafür spricht die höchste Wertung (3,7) im "Jury Grid" der Fachzeitschrift SCREEN INTERNATIONAL und der PRIX FIPRESCI, Preis der Kritiker für den besten Film im Wettbewerb. Vom Spiegel bis hin zur New York Times erklang große Ratlosigkeit, warum der Film bei der Palmenvergabe leer ausging.

Völlig überraschend konnte hingegen die deutsche Ko-Produktion THE HAPPIEST DAY IN THE LIFE OF OLLI MÄKI von Juho Kuosmanen (One Two Films, Sol Bondy und Jamila Wenske) den Hauptpreis der Nebensektion Un Certain Regard gewinnen - den "Prix Un Certain Regard". Der  majoritär finnische Film wurde auf 16mm schwarz-weiss Filmmaterial gedreht und konnte die Jury um Präsidentin Marthe Keller restlos überzeugen. Damit verbunden sind € 30.000 für den französischen Verleiher Les Films Du Losange

Weitere Preise in der Offiziellen Sektion gab es für Olivier Assayas, der für PERSONAL SHOPPER als bester Regisseur ausgezeichnet wurde. Deutscher Ko-produzent ist Detailfilm, Fabian Gasmia und Henning Kamm.

In der Nebenreihe Semaine de la Critique erhielt ALBÜM von Mehmet Can Mertoglu den France 4 Visionary Award, deutscher Ko-produzent ist Neue Mediopolis (Alexander Ris) und DIAMOND ISLAND von Davy Chou den SACD Award, hier zeichnet Vandertastic (Hanneke van der Tas) für die deutsche Ko-produktion verantwortlich.

Vorstandsvorsitzender Arno Ortmair dazu: "Wir freuen uns über den großen Erfolg unsere Mitglieder in Cannes! Damit rückt der deutsche Film wieder ins Interesse und Licht der Öffentlichkeit und strahlt auf alle anderen deutschen Filme ab."