Zwei Dokumentarfilme von VDFP-Produzenten für den Grimme Preis 2017 nominiert

Für den 53. Grimme Preis, der am 31. März in Marl vergeben wird, sind auch zwei Dokumentationen von VDFP-Produzenten nominiert. Sie nehmen am "Wettbewerb Information & Kultur" teil.

"Besessen" von Lichtblick Film in Koproduktion mit Kaynoona Films für ZDF/Arte erzählt von Aya, einem vierjährigen jordanischen Mädchen, dass von ihrem Vater getötet wurde, weil er sie für von einem Dschinn, ein Dämon, besessen hielt. Nachforschungen führen die Regisseurin Dalia Al Kury in eine obskure Parallelwelt der Traditionen und Riten. Verstörende und zugleich faszinierende Begegnungen mit Dschinn-Exorzisten und Besessenen enthüllen die Widersprüchlichkeiten ihrer Gesellschaft und zwingen die Regisseurin sich letztendlich auch ihren eigenen Ängsten und Dämonen zu stellen.

Und "Zwei Stimmen aus Korea" von Kundschafter Filmproduktion für ZDF/3Sat ist das bewegende Doppelporträt zweier junger koreanischer Frauen in ihrer geteilten Heimat: Die eine studiert Musik in Nordkorea, die andere Internationale Beziehungen in Südkorea.

Wir drücken Martin Heislers Lichtblick Film sowie der Kundschafter Filmproduktion um Andreas Banz, Dirk Engelhardt, Matthias Miegel und Robert Thalheim die Daumen.

"Besessen" (c) ZDF

"Besessen" (c) ZDF

"Zwei Stimmen aus Korea" (c) ZDF

"Zwei Stimmen aus Korea" (c) ZDF